Revision

Bei Bezügern von IV-Renten führt die IV-Stelle von Amtes wegen in regelmässigen Abständen eine Rentenrevision durch. Insbesondere dann, wenn sich bei einer Person die Situation voraussichtlich in absehbarer Zeit verändern könnte. In der Regel finden alle 1 bis 5 Jahre Revisionen statt - je nach Stabilität der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Eine Rente wird revidiert, um sie der aktuellen Situation anzupassen und um Rückforderungen bei der versicherten Person zu vermeiden. Es wird geprüft, ob weiterhin ein Anspruch auf die Rente besteht, und wenn ja, ob er auf die gleiche Rentenhöhe besteht. Solche Revisionen werden auch im Interesse der versicherten Personen vorgenommen: Leistungen können auch nach oben angepasst werden.

Bezüger einer IV-Leistung stehen unter Meldepflicht. Jede Änderung in persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen, welche den Leistungsanspruch beeinflussen kann, ist der zuständigen IV-Stelle mitzuteilen.

Insbesondere sind Meldungen notwendig bei:

  •     Adressänderungen
  •     Veränderung des Gesundheitszustandes
  •     einem mehr als drei Monate dauernden Auslandaufenthalt
  •     Geburten, Todesfall und Änderungen im Zivilstand sowie Änderungen in Pflegeverhältnissen
  •     Unterbrechung oder Beendigung einer Ausbildung bei über 18-jährigen
  •     Änderungen in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen, z. B. Aufnahme oder Aufgabe einer Erwerbstätigkeit
  •     Untersuchungshaft, Straf- oder Massnahmenvollzug im In- und Ausland